Mit Act - Zeitschrift für Musik & Performance ruft das Forschungsinstitut für Musiktheater in Thurnau (fimt) ein internationales und interdisziplinäres Publikationsorgan ins Leben, das eine Plattform für Aufsätze, Rezensionen und Kolumnen an den Schnittstellen der Disziplinen Musikwissenschaft, Theaterwissenschaft, Tanzwissenschaft und Medienwissenschaft bieten soll. Act legt besonderen Wert auf Methodenvielfalt und die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Heft 7

Im Opernhaus: Zur Performanz von Macht

Januar 2017

ISSN 2191-253X

Editorial 2017: Musik und Macht

von Katrin Losleben

Macht fließt, verändert sich und mäandert. Sie gehört niemandem, aber Netzwerke mit verschiedenen Instrumenten an der Hand (wie Zeitungen, Rituale, Architektur) binden sie an sich. Macht ist überall, sie erzeugt Wirklichkeiten, und sie kreiert sich ihr eigenes Anderes, ihr Gegenüber.

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Macht-Spiele – das „Fräulein Hartmann”, die „Tagespost” und die „nichtswürdige” Traviata

von Ute Sonnleitner

Im Dezember 1860 wählte das ,Fräulein Hartmann‘ die Traviata für ihre Benefiz-Vorstellung am Grazer landschaftlichen Theater – und sorgte damit für Unruhe in der österreichischen Provinzhauptstadt.

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Musical narration, performance and excess: the creation of horror in the Swedish opera Tintomara by Lars Johan Werle

von Johanna Ethnersson Pontara

Swedish composer Lars Johan Werle’s third opera Tintomara was received with enthusiasm by contemporary critics. However, Werle’s former collaborator on opera, director and librettist Lars Runsten, expressed a more negative attitude to it.

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Reinhart Meyer, Schriften zur Theater- und Kulturgeschichte des 18. Jahrhunderts, hg. von Matthias J. Pernerstorfer (Don Juan Archiv Wien Summa Summarum 1), Wien: Hollitzer Wissenschaftsverlag 2012

von Kordula Knaus

Als ersten Band der Reihe Summa Summarum des Don Juan Archiv Wiens (eine Reihe, deren Bände Forschungspersönlichkeiten gewidmet sein sollen

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